You make miso happy

Beim sonnabendlichen Workshop „Interessiert mich (nicht) die Bohne – Miso aus Ackerbohnen“ – mit Markus Shimizu, vermischte sich fernöstliche mit tieföstlicher Küchenkultur. In die japanische Miso Gewürzpaste mogelte sich diesmal unsere sächsische Ackerbohne.

Miso kennen die Meisten bestimmt aus der Miso-Suppe, aber die Paste ist ein wahrer Alleskönner. Als Gewürzbasis für jegliche Suppen, Soßen, Tier- oder Gemüsegericht und auch mit ein wenig Butter auf der Schnitte: die Einsatzmöglichkeiten sind unerschöpflich. Nach Markus‘ Erläuterung über die probiotische Bedeutung, war ich bestimmt nicht die Einzige mit dem starken Verlangen, die mitgebrachten Misogläser leer zu löffeln. Die im Miso enthaltenen Bakterienkulturen sind nämlich pures Gold für unsere Darmflora. Bei der Herstellung entsteht im Endeffekt ein wahrhaft lebendiges Lebensmittel, eine stabile Miso-Kultur ist praktisch unzerstörbar, da die vorhandene Schimmelkultur keinen „bösen“ Schimmel hereinlässt und fröhlich weiterfermentiert.

Bei der geschichtlichen Einführung in die traditionelle Misoküche wurde klar, dass die nahrhafte und haltbare Paste schon über zwei Jahrtausende in jedem japanischen Haushalt produziert wurde – ein bewährtes Rezept, bei welchem der Kreativität trotzdem keine Grenzen gesetzt sind. Markus hatte uns verschiedene Sorten seiner Miso-Kollektion zum kosten mitgebracht. Sie unterschieden sich im Reifegrad (je länger gereift, desto stärker) und in der Rezeptur bei der er verschiedenste Lebensmittel als Basis für den Kōji-Schimmelpilz verwendet hatte. Im Grunde kann alles was schimmeln kann, dem Kōji als Nährboden dienen, Rote Beete, Aubergine, Gerste oder Brot…

Traditionellerweise wird bei der Herstellung Reis mit dem Kōji-Pilz kontrolliert verschimmelt. Ist der Pilz dann nach ein bis zwei Tagen gewachsen, vermischt man den Kōji-Reis mit Meersalz und gekochten Soja-, oder in unserem Fall Ackerbohnen. Die Masse verkneteten wir per Hand, so kam gleich eine persönliche Note in unsere Paste. Diese quetschten wir dann, möglichst Lufteinschluss-frei, in Gläser. Als Schutz vor Fremdschimmel wurde eine Schicht fertiges Miso darüber gestrichen und dann heißt abwarten und der Fermentation freien Lauf lassen. 10 Monate bis 10 Jahre, ganz nach Geschmack und Geduldsfaden. Das Miso kann über Jahre hinweg weiterreifen und gewinnt dabei an Stärke. Alle Workshopteilnehmer*innen gingen mit einem Glas Miso und einer Menge Vorfreude nach Hause – bereit unseren Darm (nächstes Jahr) glücklich zu machen.

Vielen Dank an Clara für diesen Beitrag!

ZISCH bitzl BLUBBER sprudel SCHÄUM spritz

Am vergangegen Wochenende konnte es endlich losgehen – und es war ein sprudelig-spritziger Einstieg in die erste Workshop-Saison im Koko.

Zusammen mit Lisa vom Zentrum für Fermentation Leipzig haben wir gelernt, wie man Beerenobst in diverse spritzige Sommergetränke verwandelt. Nach einer kleinen theoretischen Einführung ins Fermentations-Universum („warum fermentieren die Menschen?“, „was passiert dabei?“, „ist das gefährlich?“, „oder ist das sogar gesund?“) hatte sie uns alle überzeugt: Fermentation ist nicht nur gesund und lecker sondern auch die energie- und kostengünstigste Form der Haltbarmachung und Verleckerung von Speisen und Getränken! Und extrem vielfältig, allein schon beim Thema Limonaden. So gab es vier verschiedene Arbeitstische, an denen wir selbst Fermente ansetzten konnten:

Gingerbeer: ein „Gingerbug“ wird mit Hilfe der Hefen und Bakterien aus der Luft gezüchtet. Aus diesem Ansatz können wir dann das Ingwerbier (ohne Alkohol) brauen, was mit Zucker und noch mit weiteren Geschmäckern versetzt (Lavendel, Zitrone, Minze, Beeren, …) eines meiner Lieblingslimos des Sommers geworden ist.

Milchsaure Limo: auch mit Hilfe von milchsauren Bakterien werden Früchte, aromatische Kräuter und Zucker zu sprudeligen Limos fermentiert. Die Bakterien setzen den Zucker in Kohlensäure und Säure um und so wird aus jeglichem reifen Obst ein tolles Partygetränk – ganze ohne weite Transportwege und Verpackungsmüll. Als Starter nehmen wir einfach etwas Joghurt, Molke, einen Schluck der letzten Limo oder auch einfach gar nichts. An frisch gepflückten Früchten sind meinst genügend Milchsäure-Bakterien vorhanden (oder auch mal ein paar Hefen, dann hat die Limo nach ein paar Tagen einen kleinen zusätzlichen Schwips)

Shrub: Früchte werden mit nicht pasteurisiertem Apfelessig (am besten selbst hergestellt, wie das geht steht beispielsweise hier) und Zucker für mehrere Wochen eingelegt. Danach gegeben wir das Ganze durch Sieb und füllen es steril in Flaschen ab. Getrunken wird es dann 1:10 verdünnt (wie Sirup) und ergibt ein lecker süß-saures Getränk, dass uns auch im Winter an die Beerenvielfalt des Sommers erinnert.

Tibicos oder Wasserkefir: Noch eine weitere Form der Limonade ist Wasserkefir. Die kleinen Knöllchen bilden eine feste Lebensgemeinschaft als SCOBY (symbiotich culture of bacteria and yeast) und sind so etwas wie ein neues Haustier. Sie wollen regelmäßig gefüttert und gepflegt werden, belohnen uns dann aber mit jeder Menge leckerster und sehr gesunder, sprudeliger Limonade, die super mit anderen Geschmäckern angereichert werden kann. Hier sind den Geschmacksexperimenten keine Grenzen gesetzt.

Warum also noch abgefüllte Getränke kaufen und nach Hause schleppen? Reich beschenkt mit Wissen und diversen Bakterienkulturen fängt es nach diesem Wochenende in vielen Dresdner Küchen an zu sprudeln, spritzen, zischen und schäumen. Na, dann Prost!

Unsere offene Gemeinschaftsküche startet endlich!

  1. Was ist Koko und was soll hier passieren?
  2. Unsere Workshops
  3. Offene Küchenzeiten – Jeden Donnerstag ab 16 Uhr
  4. Planungswerkstatt am 21.08.2020
  5. Kitchen Talk am 08.08.2020

1. Was ist Koko und was soll hier passieren?

Koko, was soll das denn sein?
Kompott-Kombinat oder Konservierungs-Kollektiv, die Kohl-Kollaboration oder Korn-Kooperative, der Konfitüren-Kontor und alles, was deine Kreativität hergibt.
Wir belassen es der Einfachheit halber bei Koko.
Koko ist ein Experiment: eine offene Küche, die gemeinschaftlich genutzt wird. Für deine Ideen, die für deine eigene Küche zu groß oder explosiv sind. Für Begegnung mit verschiedene (Koch)-Kulturen und zum Lernen voneinander. Zum Erzählen von Geschichten bei Schnippel-Partys. Denn viele Köche machen den Brei erst richtig gut!

Und warum das Ganze?
Wir sind uns bewusst, dass die heute Ernährungsform der westlichen Gesellschaft global sehr viele Probleme verursacht. Wir wollen aktiv und praktisch Veränderung bewirken. Desswegen schauen wir uns vor Ort um:
Iss, was schon da ist, mach es haltbar, mach es lecker und vor allem – mach es zusammen! Denn zusammen kochen macht Spaß, bringt Freude, schafft gegenseitiges Wissen und spart Energie bei der Zubereitung. Und es bringt uns wieder näher an unser Essen, für ein gutes Leben mit kurzen Wegen: Vom Strauch in den Mund, vom Garten in den Topf, vom Feld auf den Teller. Und das auch in unserer Stadt!

2. Unsere Workshops

Vieleicht habt ihr unsere spannenden Workshops schon gefunden oder wurdet per Mail darüber informiert. Falls nicht, schaut euch doch mal auf der Veranstaltungsseite der UFER-Projekte um.

Hier findet ihr unser Workshop-Programm, wo ihr z.B. mehr über Miso, Hafermilch, Trocknen von Lebensmitteln, Marmelade und Kimchi lernen könnt. Außerdem gibts dort auch noch weitere Workshops zum Gärtnern und Selbermachen.

3. Offene Küchenzeiten

Jeden Donnerstag von 16 bis 19 Uhr machen wir für euch unser Küchentor weit auf! Ihr habt kiloweise Beeren in eurem Garten? Bringt sie mit und wir kochen zusammen im großen Stil Marmelade oder machen andere Leckereien draus. Vieleicht haben ja auch einige andere Menschen Lust, beim Ernten zu helfen? Zusammen macht das gleich noch viel mehr Spaß!

Ihr habt große Mengen Lebensmittel geretten und wisst nicht, was ihr alleine mit 40 Tonnen Tomaten anfangen sollt? Wir machen zusammen Nudelsoße, Ketchup oder Brotaufstrich draus und die geretteten Lebensmittel gleich haltbar.
Ihr wollt ausprobieren, mit welchem Rezept ihr den besten veganen Broccoli-Aufstrich zaubern könnt? Wir testen zusammen verschiedene Variationen und finden es raus!
Ihr wollt bestimmte Koch- und/oder Haltbarmach-Techniken ausprobieren? Zusammen vertiefen wir unsere Skills in verschiedenen Bereichen!
Ihr wollt euch mit anderen Menschen über gesunde, regionale, ökologische Ernährung austauschen und dabei viele nette Leute kennzulernen? Sowieso!

Das alles und noch viel mehr, machen wir gemeinsam in der offenen Küchenzeit.

4. Planungswerkstatt am 21.08.2020

Alle Tassen im Schrank? – Planungswerkstatt Offene Küche
Wir haben uns einiges vorgenommen im Koko – ständig interessante Workshops, Ernte haltbarmachen, zusammen leckere Sachen essen und obendrein jeden Donnerstag Offene Küchenzeit.
Verschiedene Menschen, verschiedene Anliegen, Events und Nutzungen: besser wärs, wir würden uns gut abstimmen und gemeinsam rausfinden, was an diesem Ort alles passieren kann und wie.
Kommt also vorbei zur Planungswerkstatt und verbringt euren Freitagnachmittag mit Ideen spinnen, Pläne schmieden, Leute treffen und einer guten Zeit.
Was wir stellen: einen wohltemperierten Plan, kühle Getränke und nette Snacks
Was wir brauchen: euch, eure Wünsche und Lust auf Commitment für eine gemeinsame Offene Küche. Mehr und aktuelle Infos zu dieser Veranstaltung findet ihr hier.

5. Kitchen Talk am 08.08.2020

Vom Essen (und Trinken) leben
An diesem Abend wollen wir uns weniger mit den Lebensmitteln an sich beschäftigen, sondern vielmehr damit, wie man sein Einkommen mit der Herstellung von Lebensmitteln erwirtschaften kann.
Im ersten Teil lernen wir verschiedene Unternehmen, Kollektive oder Einzelpersonen kennen, die sich mit der Herstellung von Essen und Getränken selbstständig gemacht haben. Dabei lernen wir unterschiedliche Konzepte und Organisationsformen kennen, hören uns Geschichten über kleine Fallstricke an und lassen uns vor allem davon inspirieren, dass es am Ende doch nicht unmöglich ist.
Anschließend könnt ihr euch in gemütlicherer Atmosphäre bei Getränken und Snacks mit den Menschen austauschen und genauer nachfragen, was euch noch so interessiert.
Ob ihr einfach nur neugierig seid oder selbst schon länger mit dem Gedanken spielt, euch mit eurer eigenen Brause, eurem Aufstrich oder selbstgemachten Sauerkraut in die Erwerbstätigkeit stürzen wollt: kommt gerne vorbei und verbringt einen schönen Abend in unserem Küchencontainer Koko mit uns.
Mehr und aktuelle Infos zu dieser Veranstaltung findet ihr hier.

Wir freuen uns schon sehr euch kennenzulernen und mit euch zu kochen, haltbar zu machen und mehr über gesunde, regionale, ökologische Ernährungsweisen zu lernen!

Euer Koko-Team
Gesine, Ehrli und Sebastian

Hättekönntewürde – eine Eröffnungssause in unseren Köpfen

Eigentlich hattten wir euch heute, am 9. Mai, zu unserem fröhlichen Eröffnungsfest eingeladen: Koko macht die Pforten auf, um die Nachbarschaft in der Offenen Küche zu begrüßen!

Leider dürfen wir uns alle gerade nicht allzu nahe kommen. Bis ihr also Koko so richtig kennenlernen und schmecken könnt, verbleibt uns nur die Phantasie. Lest also hier unseren fiktiven Bericht einer tollen Feier, wie wir sie uns hätte sein können:

Ein voller Bauch, ein volles Herz, ein voller Erfolg – Koko feiert große Eröffnung mit euch!

9. Mai, unsere Tore sind weit geöffnet, um Pieschen und die Welt in der Heidestraße willkommen zu heißen. Schon am Vormittag haben wir uns zu einem Planungstreff zusammengesetzt, um Ideen für die neue Küche zusammen zu tragen: Was kann hier alles passieren? Wer ist mit dabei? Was machen wir zur „offenen Küchenzeit“, und an welchem Tag ist die? Wer kann welche Fähigkeiten mit einbringen? Wir haben uns angelächelt, beschnuppert, diskutiert und nebenbei auch mal was genascht. Heimlich, von den Dingen, die eigentlich für die große Feier am Abend bereitgestellt waren. Psst.

Ja, der ganze Tag – ein rauschendes Fest! Dreiundsiebzig Menschen waren da, die kürzeste Anreise vom Nachbarhaus, die weiteste aus Zagreb. Die jüngste, Jamila, 2 Monate, die älteste, Helena, 92 Jahre alt. Neue wie auch bekannte Gesichter sind uns begegnet, fleißige Helfer*innen und interessierte Anwohner*innen liefen sich auf der Terrasse über den Weg. Und da sich über Küchen am besten mit einem vollen Bauch reden lässt, haben wir uns den richtig vollgeschlagen: auf dem Marmeladen-Sofa (wie andächtig und liebevoll Hellmut dieses Brot mit der Fruchtpaste veredelt – wir hätten ewig zuschauen können!) oder an der Bar mit spritzig-frischen Ferment-Drinks, am besten im Klappstuhl genossen. Mit fettigen und glücklichen Händen haben wir unsere Zähne in einen vegetarischen Burger versenkt, an dem alles fermentiert ist – Sauerteig-Brötchen von Ehrli, Kimchi von Vanessa, Käse, Chili-Sauce von Gregor, … hmm! Und während wir die Brennnesselsuppe schlürften, haben wir (mit Grünzeug zwischen den Zähnen) einem Fremden unser Lieblingsrezept verraten. Auf dem Strohballenspielplatz ist eine wilde Schar Kinder rumgekugelt, mit viel Spaß, wenig Tränen und die Schlüsselbeine sind auch alle ganz geblieben. Auch die Kleinsten wurden satt, obwohl die Brennnesselsuppe bei den jungen Gästen nicht ganz so gut ankam wie die Limo von der Ferment-Bar. Satt und zufrieden auf der Terrasse fläzend haben wir dann den total unprätentiösen und doch gekonnten Gitarrenklängen von Falk gelauscht. Knuffige Lampions erleuchteten unsere frisch eingerichtete Küche, während draußen die ersten Sterne hervorgekamen.

Nur dieses eine Marmeladenmesser, das mit einem lauten Klonk! vom Tisch und aufs Sofa gefallen ist und dabei kleine rote Flecken um sich warf, hat uns aus unseren Gedanken gerissen. Was für ein schöner Abend es gewesen wäre!

Und keine*r fragt sich mehr: Wofür steht eigentlich Koko?

PS: Und keine Angst, sobald Veranstaltungen wieder möglich sind, werden wir euch zur Eröffnung einladen – wir sind gespannt wann das ist und wie sie wird!

Eine gefüllte Vorratskammer ist unser »Capital«!

Wer aufmerksam durch die Heidestraße gegangen ist diese Woche, dem ist vielleicht aufgefallen, das sich etwas verändert hat. Auf der Fläche der »Alten Gärtnerei« ist ein riesiger Bauklotz gelandet. Aber da er dunkelgrün ist, fällt er tatsächlich gar nicht so stark auf.
Aber stark ist er: ein zwölf Meter langer Übersee-Container mit drei Tonnen Kampfgewicht. An den Roststellen kann man sehen, dass er schon einige Jahre über die Weltmeere gekreuzt ist, um uns Schokolade und andere Dinge vom andern Ende der Welt zu bringen. »Seoul« steht handschriftlich auf einer Seite, und auch einige Schriftzeichen, die koreanisch sein könnten (falls mal jemand übersetzen kann, würden wir uns sehr freuen).
Auf der Stirnseite steht »Capital« – und so sehen wir es: die Küche mit den umliegenden Anbauflächen sind unser Kapital: ein Ort, wo wir die Schätze des Sommers für den Winter haltbar machen können und uns so Schritt für Schritt wieder unabhängiger machen können von weltweiten kapitalistischen Warenströmen – sodass weniger Containerschiffe fahren und viele weitere Umnutzungsprojekte damit entstehen können (z.B. wie das PLATZprojekt in Hannover).

Der Container hat von fähigen Menschen eine Sechs-Meter-Schiebetür eingebaut bekommen. Es wirkt fast wie eine Bühne: »Schiebetür auf, die Kochshow kann beginnen!« – Aber wartet, nicht so schnell. Erst müssen wir noch die Wände streichen, Boden verlegen, Terrasse bauen, Küche reinbauen, Überdachung, Küchenkräuter …

Wer Lust hat mitzuhelfen, darf sich gern melden: email hidden; JavaScript is required


Hallo!

Koko, was soll das denn sein?
Kompott-Kombinat oder Konservierungs-Kollektiv, die Kohl-Kollaboration oder Korn-Kooperative, der Konfitüren-Kontor und alles, was deine Kreativität hergibt.
Wir belassen es der Einfachheit halber bei Koko.
Koko ist ein Experiment: eine offene Küche, die gemeinschaftlich genutzt wird. Für deine Ideen, die für deine eigene Küche zu groß oder explosiv sind. Für Begegnung mit verschiedene (Koch)-Kulturen und zum Lernen voneinander. Zum Erzählen von Geschichten bei Schnippel-Partys. Denn viele Köche machen den Brei erst richtig gut!

Und warum das Ganze?
Wir sind uns bewusst, dass die heute Ernährungsform der westlichen Gesellschaft globla sehr viele Probleme verursacht. Wir wollen aktiv und praktisch Veränderung bewirken. Desswegen schauen wir uns vor Ort um:
Iss, was schon da ist, mach es haltbar, mach es lecker und vor allem – mach es zusammen! Denn zusammen kochen macht Spaß, bringt Freude, schafft gegenseitiges Wissen und spart Energie bei der Zubereitung. Und es bringt uns wieder näher an unser Essen, für ein gutes Leben mit kurzen Wegen: Vom Strauch in den Mund, vom Garten in den Topf, vom Feld auf den Teller. Und das auch in unserer Stadt!

Das Koko lebt von euch, liebe Nachbarschaft! Komm vorbei, lerne uns kennen. Momentan sind alle Veranstaltungen abgesagt. Wir nutzten die Zeit, um die Küche fertig zu bauen und einzurichtetn. Wenn Du Interesse am Projekt hast, Lust hast, mitzubauen oder in unseren Newsletter aufgenommen werden willst, schreib uns unter email hidden; JavaScript is required